Archive für Februar 2010

16:53 I Münchner Forscher wollen Aids heilen

München (dts). Eine neue Aids-Therapie der Münchner HIV-Spezialisten Johannes Bogner und Hans Jäger wird von den Patienten offenbar gut vertragen. “Unser Ziel ist erreicht, wenn das Virus am Ende der Behandlung nicht nachweisbar, nicht mehr aktivierbar und auch nicht mehr replikationsfähig wäre”, sagte Jäger, der eine HIV-Schwerpunktpraxis leitet, dem Nachrichtenmagazin “Focus”. Im Blut der Teilnehmer der “New Era”-Studie sei die so genannte provirale DNA, ein Maß für die Anzahl langzeitinfizierter Zellen, rapide gefallen.

Die beiden Forscher wollen erste Ergebnisse ihrer Studie Ende der Woche auf den Münchner Aids-Tagen der Fachwelt präsentieren. Ihre Patienten, je zur Hälfte frisch infiziert oder schon jahrelang HIV-positiv, erhalten fünf Jahre lang eine Kombination von fünf AIDS-Medikamenten. Zwei der Wirkstoffe sind erst seit kurzem für die Therapie zugelassen. Das Medikamenten-Quintett soll die Vermehrung der HI-Viren so gründlich blockieren, dass keine Erreger mehr im Körper vorhanden und keine Medikamente mehr nötig sind.

20:30 I Weißrussland - Rammstein wird zum Staatsfeind

Minsk. Rammstein hat ja in der Vergangenheit schon immer für Skandale gesorgt. Besonders seine außergewöhnlichen Konzert-Auftritte waren nicht jedermanns Geschmack. Am 07 März soll die Band dann in Minsk ein Konzert zum Besten geben.

Allerdings hat jetzt die Regierung etwas dagegen. Die sehen in dem Vorhaben eine Art Zerstörung der Staatsordnung von Weißrussland. Rammstein-Lieder seien Propaganda für Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten. Es wird behauptet, dass sie sich gegen die weißrussichen Werte stellen würden. Jedoch wird das Konzert anscheinend stattfinden, denn es wurden bereits zahlreiche Karten verkauft.

20:37 I Was wird aus dem Schwulensender TIMM?

Berlin. Im Jahre 2008 startete was ganz neues in der deutschen Medienlandschaft: Der erste Sender für das schwule Publikum TIMM startete in der Bundesrepublik. Doch das Projekt droht mittlerweile zu scheitern, denn die Betreiber, die deutschen Fernsehwerke, haben eine Insolvenz angemeldet. Der Fernsehsender für Homosexuelle erwägt einen Wechsel ins Pay-TV, das Team des Senders versucht alles, um TIMM weiter aufrecht zuerhalten.

Experten kritisieren jedoch den Sender, denn mit zahlreichen Wiederholungen und wenig Eigenproduktionen könne der Sender nicht beim Publikum punkten. Als Grund für den Insolvenzantrag der deutschen Fernsehwerke gab das Unternehmen einen “Nachfinanzierungsbedarf beim weiteren Ausbau des Fernsehsenders” an.  Wie es genau mit TIMM weiter geht, ist noch nicht ganz klar - Kukksi wird dranbleiben.

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21:00 I TV-Tipp: “Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt” in 3sat

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TV-TIPP. Kukksi empfiehlt ein Film zur späten Stunde: Der junge, schwule Daniel (Bernd Feuer­heim) macht eine Reise durch West-Berlin. Auf diesem Trip lernt er die zahlreichen Facetten homosexueller Realität kennen, die ihn in der bundesrepu­blikanischen Gesellschaft erwarten. Der Film ist ein Jahr nach der Reform des § 175 erschienen und war sehr provokant.

>>> “Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt” - Heute 23:45 in 3sat.

18:32 I Amor`s Pfeil - Heute ist Valentinstag

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Köln. Heute ist Valentinstag und alle Verliebten schenken sich nette Aufmerksamkeiten. Auch in der Homo-Welt geht es da nicht anders zu. Schokolade, Kondome, Gleitgel oder ein romantisches Rendezvous. So gut wie alles was mit Liebe zu tun hat wird verschenkt. Wobei natürlich nur der Gedanke zählt und nicht das Geschenk selber.

Auch das herstellen von selbstgemachten Accessoires ist dieses Jahr wieder ein totaler Renner. Wenn du deinem Schatz zum Valentinstag eine ganz besondere Eigenkreation geschenkt hast, erzähle es Kukksi. Wir sind gespannt auf eure kreativen Inspirationen. Schickt uns einfach eine Mail an redaktion@kukksi.de .

16:36 I Kenianische Polizei stoppt Homo-Hochzeit

Mombasa (dts). Im kenianischen Badeort Kikambala an der Küste des Indischen Ozeans hat die Polizei eine geplante Hochzeit zwischen zwei Männern gestoppt und mehrere Homosexuelle verhaftet. Homosexualität ist in Kenia illegal. Die Hochzeit zwischen den zwei Männern sollte in einer privaten Villa stattfinden, die jedoch von der Polizei gestürmt wurde. Polizeichef George Matundura sagte, dass fünf Personen verhaftet worden seien. Homosexualität hat sich in den letzten Monaten zu einem umstrittenen Thema in Afrika entwickelt. In Uganda wurden kürzlich gar Forderungen laut, bestimmte homosexuelle Handlungen unter die Todesstrafe zu stellen.

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16:40 I Homo-Sex sales - Nur nicht in Amerika

USA. In Deutschland gehen mittlerweile viele mit dem Thema Homosexualität um. Küssen und berühren zwischen zwei Schwulen ist in der Bundesrepublik kaum ein Problem mehr, auch über Sex zwischen Homosexuellen wird viel gesprochen. Nur diese Meinung teilen die Vereinigten Staaten von Amerika nicht: Für Aufsehen sorgt die Armini-Kampagne “Share The Love” zum Valentinstag.

In unserem Land spielt Werbung mit Homos keine Rolle mehr. Die Vereinigungen National Coalition for the Protection of Children and Families und OneMillionMoms.com rufen zum Boykott der Armani-Ladenlokale auf. Die Amerikaner müssen wohl noch einiges lernen und auch begreifen, dass Homosexualität was normales heutzutage ist: Dazu gehört auch küssen und Sex. Naja, immerhin hier ist ja alles ganz locker. Kukksi berichtet weiter über das Thema.

19:02 I Neue schwul / lesbische Zeitung aus NRW

NRW. Eine neue Zeitung geht bald an den Start. Natürlich keine normale Zeitung, sondern eine schwul/lesbische Zeitung, welche in und für Nordrhein-Westfalen gedacht ist. Die Zeitung trägt den Titel “FRESH” und wird am 26.02.2010 zum ersten mal Veröffentlicht. Für die erste Ausgabe wurden 15.000 Exemplare gedruckt.

Die “Fresh” ist eine Szene-Zeitung, welche sich auf Ruhrgebiet, Niederrhein/ Düsseldorf, Wuppertal und Münster/ Ostwestfalen konzentriert. Inhalte der Zeitung werden  Politik, Gesundheit, Kultur und die Szene sein.

18:51 I Der schwul-lesbische Filmpreis “Teddy” wird verliehen

Berlin. Der schwul-lesbische Filmpreis “Teddy” wurde wieder verliehen. Früher für Filme in Schmuddelecken bekannt wird heute mit Freuden auf Verpackungen von DVDs mit dieser Auszeichnung geworben. Die Veranstaltung wird vom Kultursender ARTE übertragen.

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis der Filmpreis einen höheren Stellenwert erreicht hat. 1990 fand die Verleihung noch im “Schwuz” statt, wo 400 Gäste anwesend waren. Im laufe der Jahre hat sich dann die Größenordnung der Gala immer weiter positiv verändert. Später sind es schon 2500 Gäste gewesen, welche bei der Verleihung dabei waren. Früher hätte man nicht daran gedacht neue Veröffentlichungen von Filmen mit einem Stempel dieser Auszeichnung zu versehen. Heute spricht man vom schwul-lesbischen Oscar.

Der “Teddy” ist der einzige schwul-lesbische Filmpreis auf einem A-Festival., welcher sich in den letzten Jahren zu einem wahrhaftigen Spektakel entwickelt hat.

17:05 I Panne bei Twitter: “VodafoneUK hat die Nase voll von dreckigen Homosexuellen und steht auf Vaginas”

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Hamburg / London. Kukksi mit einer aussergewöhnlichen Meldung: Normalerweise erwarten die Nutzer auf dem offiziellen Twitter-Account von Vodafone Angebote und Verbraucherinfos. Umso mehr waren die Nutzer überrascht von einer Meldung bei Twitter, wo es um Homosexuelle und Geschlechtsteile ging. Wie der “Spiegel” berichtet, geschah eine Kommunikationspanne bei Vodafone. Das Telekommunikationsunternehmen hat sich bereits entschuldigt.

Überrascht waren die Nutzer über diese Nachricht: “VodafoneUK is fed up of dirty homo`s  and is going after beaver”, zu deutsch: “VodafoneUK  hat die Nase voll von dreckigen Homosexuellen und steht auf Vaginas”. Innerhalb weniger Minuten beschwerten sich hunderte Vodafone-Kunden, wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” mitgeteilt hat. Wenige Minuten nach der Veröffentlichung löschte Vodafone die Kurznachricht bei Twitter, kurz nach Veröffentlichung schickten zahlreiche User die Nachricht weiter, wie die britische Zeitung “The Guardian” berichtet.

Zuerst war im Gespräch, dass ein Hacker dahinter steckt, doch so war es nicht: Vodafone hat mittlerweile den Sachverhalt aufgeklärt. “Ein schwerer Regelverstoß eines Mitarbeiters in unserem Büro”, sei der Grund für diese Nachricht gewesen. Ein Sprecher des Unternehmens teilte mit, dass der Mitarbeiter von seinem Job suspendiert worden sei. Wie der “Spiegel” berichtet, gab es schon zahlreiche Kommunikationspannen bei dem Online-Netzwerk Twitter: Letztes Jahr hat ein Mitarbeiter der Fluglinie Virgin 13 die Passagiere als “chavs” (Prolls) bezeichnet und hatte behauptet, dass Flugzeug bestehe aus Kakerlaken.