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26.11.2009 von Kukksi queerline! KÖLN.
Berlin. Auf der ganzen Welt infizieren sich etwa 2.7 Millionen Menschen jährlich mit HIV. In den Industrienationen können infizierte dank neuer Behandslungsmethoden, ein fast normal langes Leben führen. Diese Entwicklung hat gezeigt, dass gerade junge Menschen die Krankheit für heilbar halten.
HIV-Infizierte können in Deutschland mitlerweile mit einer normal hohen Lebenserwartung rechnen, jedoch müssen sich infizierte damit abfinden das ganze Leben lang ein- bis zweimal täglich Medikamente einnehmen zu müssen. Ein Impfstoff scheint noch weit entfernt zu sein.
Am 1.Dezember findet wie jedes Jahr der Welt-Aids-Tag statt. Dieses Jahr unter dem Motto: „Zeig Schleife!” Auch dieses Jahr wird die bekannte, rote Schleife an unzähligen Stellen in Deutschland verteilt. Wer diese Schleife trägt, bekundet damit seine Solidarität mit den Aids-Kranken.
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24.11.2009 von Kukksi queerline! KÖLN.
Deutschland. Homosexualität wird immer sichtbarer, jedoch läßt die erhoffte Gleichbehandlung in der Gesellschaft noch stark zu wünschen übrig. Dieser Ansicht ist auch der Grünen-Abgeordnete Volker Beck, welcher ebenfalls diese Meinung vertritt.
Jedoch kann man mitlerweile die Behauptung aufstellen, dass Lesben und Schwule heute so frei wie nie zuvor in der deutschen Geschichte leben. In den meisten Teilen der Bevölkerung findet man gegenüber Homosexuellen Anerkennung, Respekt und Toleranz. Wo früher noch eine Haftstrafe gedroht hat, findet man nun offene Türen wie zum Beispiel beim Standesamt.
Allerdings existieren immer noch viele Streitpunkte in Bezug auf Gleichberechtigung. Es ist keine Gleichberechtigung, wenn homosexuelle Paare mehr Steuern zahlen müssen, oder ihnen der Wunsch nach einem Familienleben durch das ablehnen des Adoptionsrechts ohne sachlichen Grund verweigert wird.
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21.11.2009 von Kukksi queerline! BERLIN.
DIE EMPFEHLUNG VON KUKKSI
TV-TIPP. In einem schwülen Sommer in London, rund um den Bahnhof Clapham Junction, versammeln sich verschiedenste Entwürfe schwulen Lebens. Wer schon nicht mehr auf der Suche nach einem besseren schwulen Leben ist, hat sich eingerichtet und lebt im schwulen Kosmos zwischen Klappensex, Cruising, Verpartnerung oder One Night Stands dahin. Adrian Shergold gelingt mit “Clapham Junction” ein vertraut-präzises Gesellschaftsportrait, das mit seiner rauen Geschichte und expliziten Bildern unter die Haut geht und ein Wiedersehen mit “Maurice”-Stars James Wilby und Rupert Graves beschert.
Schwules britisches Leben in dramatischen 36 Stunden. “Ist Schwulsein denn überhaupt noch ein Thema?” Mit dieser Frage verschmäht ein TV-Produzent das neueste Drehbuch des homosexuellen Autors Robin. Für die Gruppe von Schwulen und Bisexuellen, darunter Robin, die sich in diesem heissen Sommer rund um das Londoner Viertel Clapham Junction begegnen, ist Homosexualität entschieden von Belang. Freimütig und fesselnd zeigt “Clapham Junction” echte Charaktere - ohne Weichspülbilder, vielfältig, rau und in Grenzbereichen explizit. Wir verfolgen 36 Stunden im Leben einiger Männer; erleben mit ihnen Lust und Begehren, Klappensex und heftige Flirts, wenn etwa ein Teenager in einer der emotional stärksten Sequenzen seinem viel älteren Nachbarn nachstellt - aber auch erschreckende Diskriminierung und Gewalt. Besonders perfide wirkt die Figur Terry, die Gay-Bars besucht, um seine Eroberung später aus Selbsthass zu verprügeln. Film- und Theaterautor Kevin Elyot macht in “Clapham Junction” sehr deutlich, dass sich auf Gesetzesebene in den letzten Jahrzehnten zwar viel getan hat, Schwule deshalb aber noch lange nicht aus der Schusslinie sind. Im Gegenteil, sein Skript basiert auf einer wahren Begebenheit: einem Mordfall in Clapham Common aus dem Jahr 2005. Ein ausgezeichneter Cast, darunter Rupert Graves und James Wilby, die schon bei MAURICE zusammen auf der Leinwand spielten, sorgen dafür, dass dieses exzellente Drama ganz dicht unter die Haut geht.
I Clapham Junction - HEUTE 23:30 bei TIMM.
Text: (c) Filmbeschreibung
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20.11.2009 von Kukksi queerline! BERLIN.
Rom. Der Politiker Piero Marrazzo ist zurückgetreten, als von ihm und einem Transsexuellen ein Video aufgetaucht ist. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mord. Die Transsexuelle wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Wie es zu dem Brand am frühen Morgen kommen konnte, ist bisher noch unklar. Vier Polizisten hatten den Politiker damals heimlich gefilmt und mit der Veröffentlichung der Bilder gedroht, wenn er nicht 80.000 Euro zahlt. Die Polizisten wurden mittlerweile verhaftet, Piero Marrazzo trat als Politiker zurück.
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19.11.2009 von Kukksi queerline! BERLIN.
Österreich. Die Witwe des verunglückten Politikers Jörg Haider hat den Prozess gegen die “Bild” gewonnen. Sie hatte gegen das Blatt geklagt, da sich sein angeblicher Lebensgefährte geoutet hatte und den Politiker als schwul hingestellt hat. Haider war zu Lebzeiten selbst nie gegen die Gerüchte vorgegangen. Die “Bild” wird gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen.
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